KRAV MAGA - German Krav Maga Federation

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Krav Maga heute

Krav Maga gilt als das Selbstverteidigungssystem der Neuzeit.
Krav Maga ist weder Kampfsport noch Kampfkunst, es ist zweckorientiertes Selbstverteidigungstraining, basierend auf einfachenTechniken, gepaart mit Stress - und Szenariotraining.
Krav Maga zeigt Verhaltensmuster, Präventionsmaßnahmen und Techniken zur Verteidigung der eigenen Person oder anderer Personen auf, und nutzt dabei instinktive menschliche Bewegungsablä.


Krav Maga ist realitätserprobt, es entstammt dem israelischen Militär (IDF) und ist dessen offizielles Kampfsystem , sowie das aller israelischer Sicherheitskräfte.
Das Training beruht auf natürlichen Reflexen und ist auch unter dem extremen psychischen Druck einer Gewalt- oder Überraschungssituation anwendbar.
Durch eine besondere Trainingsmethode bleiben die Techniken auch ohne großen Trainingsaufwand immer in Erinnerung.
Krav Maga ist ein flexibles System, es wird kontinuierlich den Erfordernissen im zivilen und professionellen Bereich angepasst und für die Interessen von Selbstverteidigung, Selbstschutz und Selbstbehauptung weiter entwickelt.

Treten neue Arten von Bedrohungen auf, werden demnach immer neue Lösungen zur Verteidigung erarbeitet.
Krav Maga befasst sich mit Angriffen aus allen nur denkbaren Richtungen, so auch mit Bedrohungen durch mehrere Angreifer.

Krav Maga bietet Lösungen gegen:
  • waffenlose Angriffe (Schläge, Tritte, Würgegriffe, Umklammerungen, etc.)
  • bewaffnete Angriffe (Messer, Feuerwaffen, Stöcke, Steine, etc.)
  • Bedrohungen und Belästigungen


In der Realität muss man sich nicht dann verteidigen, wenn man darauf vorbereitet ist, in hervorragender körperlicher Verfassung und mental komplett auf die Gefahr vorbereitet, daher wird Krav Maga unter anderem unter Stress und hoher körperlicher Anstrengung trainiert.
Das Krav Maga Training ist immer mit hohen körperlichen Anstrengungen, extremen psychischem Stress und unangenehmen Rahmenbedingungen gepaart.
Im Krav Maga versucht man, Selbstverteidigung so nah wie möglich an der Realität zu trainieren.
Durch diese Tatsache, gepaart mit militärischem Trainingsmethoden, ist der Konditionsfaktor im Krav Maga sehr hoch.

Das Thema Sicherheit (Security) ist wohl eine der Hauptkomponente der Krav Maga Prinzipien, egal ob

    • Sicherheit der eigenen Person im Privatbereich
    • Sicherheit der eigenen Person im Beruf (zB. Polizisten, Rettungssanitäter, Krankenschwester, Taxifahrer, Ordnungsamt, etc.)
    • Sicherheit der Familie/Freunde
    • Sicherheit innerhalb der Firma
    • Sicherheit eines Schutzbefohlenen (privat und/oder beruflich).

Weltweit wird in den Medien über das außergeöhnliche Training des Krav Maga, seine Prinzipien und den damit verbundenen Erfolgen berichtet.
In Deutschland berichtete besonders der Sender PRO 7 sehr ausführlich über Krav Maga.
International bekannt wurde das Krav Maga durch Dokumentationen der Sender History Channel sowie Discovery Channel.


"Geschichte" des Krav Maga

Krav Maga („Kontaktkampf“) wurde von dem osteuropäischen Juden Imrich („ Imi“) Lichtenfeld entwickelt.



Anfang des 20 Jahrhunderts in Budapest geboren, war er ein guter Athlet in verschiedenen Disziplinen, vor allem im Boxen und Ringen.

Stark beeinflusst von seinem Vater Samuel, der Polizei-Detektiv und Selbstverteidigungslehrer war, interessierte sich Imi schon sehr früh für Kraft- und Kampfsport.

Geprägt durch seine Zeit in einer jüdischen Jugendgruppe, die in Bratislava versuchte die Einwohner vor Nazi-Übergriffen zu schützen, merkte er sehr schnell, dass die sportliche Variante des Kämpfens für die Straße nicht umsetzbar war.

Er begann umzudenken und entwickelte einfache und effektive Lösungen für komplizierte und chaotische Situationen.

1940 flüchtete Imi, auf einem der letzten Schiffe, die Europa verlassen konnten,  vor den Nazis.

Das Schiff brach Richtung Palästina auf - doch Imi kam dort erst zwei Jahre später an.

In dieser Zeit kämpfte er mit der Tschechischen Legion in der Britischen Armee im Mittleren Osten.

Nach Gründung des Staates Israel (1948) wurde Lichtenfeld Nahkampfausbilder in der israelischen Armee, dies war sozusagen die Geburtsstunde des Krav Maga.



Innerhalb der israelischen Sicherheitskräfte wurde Krav Maga seitdem ständig weiterentwickelt und den jeweiligen Erfordernissen angepasst.

Dies geschah vor allem durch die Einsatzleiter und Nahkampfausbilder der Sicherheitskräfte.

Die je nach Einsatzzweck unterschiedlichen Erfahrungen der einzelnen Ausbilder führten dazu, dass Krav Maga auch unter den Sicherheitskräften kein fest definiertes homogenesSystem ist, sondern der Überbegriff für unterschiedliche Varianten des Nahkampfes.

Nach seiner Tätigkeit als Nahkampfausbilder adaptierte Imi Lichtenfeld das militärische Krav Maga für Polizisten und Zivilisten.

Imrich Lichtenfeld verstarb am 9.Januar 1988 im Alter von 88 Jahren - sein Leitspruch:
"So that one may walk in Peace"

 
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